Schmerzursachen in High Heels

Ohne Ursachenforschung keine erfolgreiche Therapie! Weshalb herkömmliche High Heels schnell Schmerzen verursachen und der gefühlte Druck auf die Füße über den Tag hinweg ständig ansteigt, bis man sich ihrer nur noch entledigen möchte:
Durch eine erhöhte Fersenstellung verlagert sich der gesamte Körperschwerpunkt nach vorne. Um nicht umzukippen, schieben sich Brust und Hüften nach vorne, während der untere Rücken ein Hohlkreuz bildet (Vanderheiden, 2014; Abb. 1). Diese unnatürliche, instabile Haltung nötigt die Muskeln im Hüft-, Waden- und unteren Rückenbereich zu kontinuierlichem Ausgleich, was bereits nach wenigen Stunden Wadenkrämpfe verursacht – nicht selten begleitet von Rückenschmerzen infolge des Hohlkreuzes.

Instabilität beim Gehen
Frauen tragen ihre hochhackigen Schuhe aber nicht nur während sie am Restauranttisch oder in Konferenzen sitzen – sie müssen auch rutschige Treppen, kiesgestreute Wege, Kopfsteinpflaster oder nassen Rasen überwinden. Konventionelle High Heels verursachen instabiles Gehen und erhöhen damit Sturz- und Verletzungsrisiko.

Verringerte Auftrittsfläche und erschwerte Abrollbewegung

Verringerte Auftrittsfläche und Vorverlagerung des Körpergewichts bei herkömmlichen Absatzschuhen verhindern das natürliche, gleichmäßig zwischen Ferse und Vorfuß verteilte Abrollen (Eduard Gerlach GmbH, 2012), was bei zunehmender Höhe des Absatzes zu einer Überbelastung der Vorfüße führt (s. Abb. 2, The Spine Health Institute, o.D.).

Im Vorfuß trifft der Überdruck auf feingliedrige Mittelfußknochen und senkt das vordere Quergewölbe. Infolge dieser unphysiologischen Druckbelastung von Großzehengrundgelenk und Mittelfußköpfchen 2-4 stellen sich schmerzhafte Schwielen, Knochenhautreizungen, taube Nerven, Mittelfußschmerzen, langfristig sogar Zehendeformitäten ein. Zu enge Zehenkappen strangulieren die Mikrozirkulation im Vorfuß. Gewebeschwellungen (Ödeme), Sauerstoffmangel und eine daraus resultierende Gewebsazidose folgen möglicherweise. Die verminderte Mikrozirkulation senkt den pH-Wert, was wiederum die Chemorezeptoren reizt – ein Vorgang, den wir alle in Form von Seitenstechen bei zu schnellem Laufen kennen. Der über Chemorezeptoren vermittelte Schmerzreiz löst zusätzlich eine reflektorische Vasokonstriktion aus, wodurch die Durchblutungsverminderung in einem Circulus Vitiosus eskaliert: Der Fuß schwillt an und wird taub.

Mittelfuß: Fehlende Unterstützung des medialen Längsgewölbes und eine starre, nicht torsionsangepasste Schuhkonstruktion führen zu Überbelastung des Chopartschen und Lisfrancschen Gelenkes. Das kann den Beginn von Mytendinose, Knorpelverschleiß, Gelenkarthrose und brennende Schmerzen bedeuten.

Rückfuß: Eine fehlende fersenumgreifende Polsterung, zu glatte, nicht rutschhemmende Oberfläche des Fußbettes sowie mangelhafte anatomische Anpassung der Fersenkappe sind die häufigsten Verursacher von schmerzhaften Blasen, unsicherem Stand und instabilem Gang. Infolgedessen krallt Frau sich oftmals mit ihren Zehen fest, um den fehlenden Halt im Schuh auszugleichen.

Dass ein High Heel aber schmerzfrei und sogar angenehm zu Tragen sein kann oder erst deutlich später als gedacht anfängt, wehzutun, beweisen unsere patentierten Schuhe. Die aus unseren Forschungen gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse standen Pate bei der Entwicklung einer neuen Generation von High Heels. Genießen Sie ansprechende Schuhe, die den Körper schonen, und stöbern Sie in unserem ausgesuchten Modell-Angebot.